Zweites Sondermaßnahmenpaket zur Unterstützung der Wirtschaft aufgrund der Coronavirus-Epidemie

3.4.2020.

Die Regierung der Republik Kroatien hat ein zweites Maßnahmenpaket zur Unterstützung der Wirtschaft aufgrund der COVID-19-Virusepidemie (SARS CoV-2) in Kroatien vorgeschlagen. Das Hauptziel dieser Maßnahmen besteht darin, Anreize für den Erhalt von Arbeitsplätzen zu schaffen, aber auch Illiquiditätsprobleme derjenigen zu beheben, deren Geschäftstätigkeit aufgrund der Epidemie abgenommen hat.

I. Beihilfen zur Erhaltung von Arbeitsplätzen

  • Erhöhung des Betrags, mit dem die Regierung die Zahlung des Nettolohns subventioniert, von 3.250 HRK auf 4.000 HRK pro Arbeitnehmer für Lohnzahlungen für die Monate April und Mai 2020.

  • Der Staat übernimmt die Beitragslast für den angegebenen Nettobetrag in Höhe von 4.000 HRK, was ungefähr 1.460 HRK pro Arbeitnehmer entspricht.

  • Diese Maßnahme kann nur von Arbeitgebern in Anspruch genommen werden, die keine Arbeitnehmer entlassen.

II. Steuern und Beiträge

  • Aufschub der MwSt.-Zahlung für alle Unternehmer bis zur Vereinnahmung des Entgelts für in Rechnung gestellte Leistungen.
  • Unternehmer, derenEinnahmen im vergangenen Jahr weniger als 7,5 Mio. HRK betrugen und die einen Umsatzrückgang von mehr als 50% zu verzeichnen haben werden von April bis Juni 2020 vollständig von der Zahlung von Körperschaftssteuern, Einkommenssteuern und Beiträgen befreit.
  • Unternehmer, derenEinnahmen im vergangenen Jahr mehr als 7,5 Mio. HRK betrugen und die einen Umsatzrückgang von mehr als 50% zu verzeichnen haben werden von April bis Juni 2020 im proportionalen Verhältnis zum Umsatzrückgang von der Zahlung von Körperschaftssteuern, Einkommenssteuern und Beiträgen befreit.

III. Fristen für die Einreichung von Jahresabschlüssen

  • Die Frist für die Einreichung des Jahresabschlusses 2019 bei der Finanzagentur (FINA) wird verlängert.
  • Die Zahlung des Offenlegungsentgelts für den Jahresabschluss an die Finanzagentur (FINA) wird abgeschafft.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden zur Annahme im parlamentarischen Verfahren eingebracht und sollen am 6. April 2020 in Kraft treten.

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